English  |  Start  |  Drucken für ...  |  Produkte  |  Veranstaltungen  |  Schriften  |  Technik  |  Geschichte  |  Kontakt 

Wo Worte noch Gewicht haben –
und mit Farbe guten Ein-Druck hinterlassen ...

Technische Ausstattung

Alte Buchdruckpressen
Die alten, teilweise historischen Buchdruckmaschinen und die Linotype-Setzmaschine sind das Kernstück der umfangreichsten Sammlung in Berlin (und Brandenburg/Preußen), mit der noch immer in traditioneller Art und Weise produziert wird
– zusammen mit den Blei-Handsatzschriften, Linotype-Matrizen und Plakat-Holzschriften (etwa 20 Tonnen Maschinen und 30 Tonnen Schriften und Matrizen).

Nur mit dieser optimalen technischen Ausstattung kann ich täglich fachmännisch und vielfältig, in traditioneller Manufaktur, produzieren.

Diese (überwiegend wegrationalisierte) Technologie wird für die Erzeugung bibliophiler Drucke, Buchkunst und Original-Druckgraphiken eingesetzt, aber auch für konventionelle Drucksachen (Akzidenzen)
für alltägliche, ausgefallene oder gehobene Ansprüche.
Meine Auftraggeber sind Künstler und Galeristen, Autoren und Verleger sowie Freunde und Liebhaber von Bleisatz und Buchdruck.

 

Der Maschinenpark

Die Linotype-Setzmaschine
Mit der Linotype-Setz- und -Gießmaschine werden die Schriften bis 18 p von Matrizen ff. auf Bleizeilen gegossen und für kurze oder lange Texte in kleinen und großen Auflagen gebuchdruckt.

Die A-Null-Schnellpresse
Zu den Besonderheiten der Druckmaschinen gehört die Stoppzylinder-Schnellpresse No. 10844 der Maschinenfabrik Johannisberg, Geisenheim am Rhein, Baujahr 1924, mit einem Unger-Anlegeapparat, für Formate bis 86 x 120 (130) cm.
Eine Flachform-Zylinderpresse mit Eisenbahn-Bewegung, Zylinderfarbwerk sowie Bogenwenderolle und Rechenauslage.
Einige Tonnen Eisen setzen sich in Bewegung für Holzschrift-Plakate, Holz- und Linolschnitte sowie anderes Großformatiges.
Kombinationsdrucke sind möglich: Buchdruck mit Radierung, Lithographie, Offset- / Digital-Druck oder Siebdruck.

! Auf dieser Johannisberger Schnellpresse wurden die ersten Jahrgänge der legendären Wochenschrift "Die Weltbühne" (1924–26 bei Dr. Brönner in Potsdam-Alt Nowawes) gedruckt.
Diese Maschine (ca. 9 Tonnen Gewicht) wurde 1982 in Potsdam demontiert und mit vielen Mühen und hohen Kosten in meiner Werkstatt, nach anderthalbjähriger Restaurierung, wieder in Betrieb genommen.
Im deutschsprachigen Raum ist das die letzte Buchdruck-Schnellpresse im DIN-A-Null-Format, auf der noch immer produziert wird. !

Der Original Heidelberger Zylinder
Dieser "Original Heidelberger Cylinder"
54 x 72 cm, Baujahr 1953
eignet sich gut für große Auflagen von Büchern, Plakaten etc

Die Schnellpresse 50 x 70
die Haltzylinder-Schnellpresse 50 x 70 cm
von Schelter & Giesecke, Leipzig, Bj.1925
mit Handanlage, Zylinderfarbwerk, Bogenwendewalze und Stäbchenauslage
für kleine Auflagen von Druckgraphik, Plakaten, Urkunden oder
ausgefallene Bedruckstoffe, wie hauchdünne Japanpapiere oder dicke Büttenkartons etc

Die Tiegel-Druckautomaten
2 Grafopress-Tiegeldruck-Automaten
Formate bis 27 x 37 cm, Bj. 1989
für präzisen Druck fast aller Akzidenzen,
kleine und große Auflagen

Die Handpresse
Die Krause Kniehebel-Tiegeldruckpresse
50 x 70 cm, etwa 150 Jahre alt
für Original-Druckgraphik: Holz- und Linolschnitt etc
kleine Auflagen: Unikate, Experimente
ermöglicht auch das Bedrucken von außergewöhnlichen Bedruckstoffen,
wie hauchdünnen Japan-Faserpapieren, Packpapieren oder dicken Büttenkartons.

 

Spezialität dieser Offizin

Original-Druckgraphik
Holz-und Linolschnitte
von den Original-Stöcken
bzw. -Platten gedruckt
kleine oder große Auflagen, auch Unikate
kleine oder große Formate, bis 86 x 120 (130) cm
über A-Null sind Handdrucke (Reiberdrucke) möglich
alle klassischen Druckvariationen oder
Experimentelles Drucken

Bibliophiles
Bibliophile Bücher, Künstlerbücher

Akzidenzen

Drucken kommt von drücken – ins Papier drücken.


Nachspann
"Schwarze Kunst"
Nicht nur für die Druckerschwärze –
heute meist scherzhaft, nicht mehr im ursprünglichen Sinne, gebrauchte Bezeichnung für die Buchdruckkunst. Der Name ist noch zur Zeit Gutenbergs im Volksmund entstanden und brachte zum Ausdruck, daß die damals lebenden Menschen in der Kunst des Setzens und Druckens Zauberei, d. h. etwas geheimnisvolles, mit magischen Kräften Verbundenes sahen – auch weil lange Stillschweigen über die Geheimnisse dieser Technologie lag. ...
steht heute auch fürs Schwarzbierbrauen ...

 

Die Erfindung der Buchdruckkunst ist das größte Ereignis der Weltgeschichte. Victor Hugo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drucker – sind immer im Druck ...