|
Satz- und Druckkurse
im tätigen Werkstatt-Museum der «Schwarzen Kunst»
Für Anfänger oder Fortgeschrittene:
alle Freunde und Liebhaber von Bleisatz und Buchdruck
interessierte Laien
Kunsterzieher und Kunstlehrer
Kunststudenten und Kunstschulen
Grafikdesigner und Gebrauchsgrafiker ...
Traditionelle und experimentelle Techniken:
Handsatz Typographie Druckgraphik Buchdruck
In angenehmer Werkstatt-Atmosphäre
finden die Kurse in 170 qm großen, sanierten Räumen statt
mit dem außergewöhnlichen Flair eines vielerorts verschwundenen
graphischen Gewerbes.
Zwischen alten Buchdruckpressen
und Schrift-Setzregalen
Mit Maschinen, Schriften und Einrichtung des 19. und 20. Jahrhunderts
werden hier noch immer anspruchsvolle Drucksachen, Original-Druckgraphiken
für Künstler und bibliophile Bücher erzeugt.
Spielerisch-kreatives Vergnügen
Mit der gewünschten Hilfestellung lernen Sie hier spielerisch-kreativ
ein sinnliches Vergnügen kennen.
Vom Fachmann begleitet
Begleitet werden Sie von dem erfahrenen Fachmann Lutz Nessing Graphikdrucker
für Künstler seit 1985, Mitglied im Berufsverband Bildender
Künstler Berlin und selbständiger Buchdruck-Handwerksmeister
seit 1979, Mitglied der Handwerkskammer Berlin.
Individuell ausgearbeitete Kurse
Speziell für Ihre individuellen Interessen werden die Kurse ausgearbeitet
und mit begrenzter Teilnehmerzahl zusammengestellt.
Handsatz ein Spiel mit 26 Lettern ...
mit Holzschrift (Plakat-Holzbuchstaben)
Lustbarkeit aus lauter Lettern
«große hölzerne Typen zum Erzählen bringen»:
z. B. Gedichte, Sinn- oder Unsinns-Sprüche
als Plakate für die Wand oder die Eingangstür
aus einem Kasten voll Buchstaben, also mehreren Alphabeten, Zeichen und
Ziffern, kurze Texte setzen und drucken, bis zum Format 50 x 70 cm.
Gestalten mit antiquierten Ornamenten, Vignetten, Zierlinien und
Zierat, von anno dazumal
Spielerisch plakative Ornament-Teppiche oder
Geschichten mit Bildstöcken gestalten, setzen und drucken.
Schmuckelemente anfassen und Ideen sichtbar machen praktische Arbeit
mit viel Freude und Spaß.
Kreative Typographie
Mit Holzlettern fabulieren: Buchstaben-Bilder, Buchstaben-Spiele, Buchstaben-Tiere
setzen und drucken.
gediegen Bibliophiles & klassische Typographie,
nach den Regeln der «Schwarzen Kunst»
Mit einem Ausflug in die Welt der Drucktypen sinnliche Erfahrungen machen
Poesie setzen und drucken:
z. B. Gedichte, kleine Bücher ...
Näheres finden Sie unter > Schriften
Druckzeug mehr als nur Spielzeug?
Blei-Handsatz in griffigen Graden und
Drucken auf dem Boston-Handtiegel bis DIN A5
Gedicht-Postkarten, Briefkarten, kleine Hefte/Bücher usw.
Holzschnitt das älteste graphische Druckverfahren
Kunst-Druck-Kurse Klassische Drucktechniken
auf der Kniehebelpresse Formate bis 50 x 70 cm
Holz- und Linolschnitte, Gummischnitte u. ä.
Von der Anfertigung des Druckstockes bzw. der Druckplatte
bis hin zum Druck auf ausgewählten Papieren.
thematisches Drucken
Unikate
kleine Auflagen
Näheres zu Drucktechniken finden Sie unter > Drucken für
...
oder > Produkte > Orig. Druckgraphik
Experimentelles Drucken
Holzoberflächen, Maserungen drucken
Holz mit seinen eigenartigen Strukturen, durch Frottage zum Erzählen
bringen.
Von der Bearbeitung/Vorbereitung des Druckstockes bis hin zur Ab-Reibung
auf ausgewählten Papieren.
thematisches Drucken
Unikate
kleine Auflagen
Naturselbstdrucke
Blätter, Gräser, Steine usw. drucken bzw. abreiben.
Materialselbstdrucke
Alle abdruckbaren Oberflächen und was sonst noch zu finden
ist, abreiben bzw. drucken.
Näheres zu Drucktechniken finden Sie unter > Drucken für
...
oder > Produkte > Orig. Druckgraphik
Interessentenkreis
Alle Freunde und Liebhaber von Bleisatz und Buchdruck: an Schrift und
Original-Druckgraphik interessierte Laien und Fortgeschrittene, Kunsterzieher
und Kunstlehrer, Kunststudenten und Kunstschulen, Grafikdesigner und Gebrauchsgrafiker
...
Kursinhalte
Die Kursinhalte werden individuell für Sie zusammengestellt, je nachdem,
ob Sie Anfänger/in oder Fortgeschrittene/r sind worauf Sie
Lust haben oder worin Ihre Interessen bestehen.
Je nach individuellem Stand der Kenntnisse, Fähigkeiten und Wünsche
wird ein Thema gemeinsam erarbeitet.
Die Kurse/Workshops
2-Tage-Kurs
250 Euro pro Person, 3 bis 5 Teilnehmer, je nach Thema,
inkl. Material, außer Bütten- oder Japanpapier
2 Tage: 10 bis 18 Uhr (oder nach Vereinbarung)
Wochendkurs
300 Euro pro Person, 3 bis 5 Teilnehmer, je nach Thema,
inkl. Material, außer Bütten- oder Japanpapier
Fr. 19 21 + Sa. 14 19 + So. 12 18 Uhr
(oder nach Vereinbarung)
Einzelunterricht
ist nach Vereinbarung möglich.
Teilnahmebedingungen
Für die Teilnahme an den Kursen bitte ich um schriftliche Anmeldung
per E-Mail, bis 4 Wochen vor Kursbeginn.
Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 3 bis 5 Personen begrenzt, je nach Kursinhalt
und Kursziel.
Anmeldung per E-Mail
info@buchdruck-nessing.de
Kurstermine
Die Kurstermine richten sich nach den eingehenden Anmeldungen, schriftlich
per E-Mail.
Anmerkung
Manuelle Drucktechniken sind relativ einfach und überschaubar, im
Gegensatz zu technisch hochentwickelten Arbeitsweisen.
Setzen und Drucken ist nicht nur Schwarze Kunst weit weg und unerreichbar
von Fachleuten ausgeführt sondern kann in einem Workshop ein
Medium werden, in dem jeder sich selbst und seine Vorstellungen, Ideen
und Interessen darstellen, abbilden kann.
Sediment
Das Unverwechselbare des Buchdrucks entsteht durch kraftvolles, direktes
Ein-Drücken der eingefärbten, erhabenen Drucktypen (daher Hochdruck)
mittels Anpreßdruck in das Papier.
Deshalb liegt die Druckfarbe nicht auf der Papierebene (wie beim Offset-
oder Digitaldruck, wo das Papier nur beschichtet wird), sondern minimal
tiefer.
Durch die scharf markierten Konturen der Lettern entsteht ein hauchdünnes
Relief und den Schriftzeichen wächst durch die Schattenbildung mehr
Dunkelheit zu.
Verstärkt wird dieser Effekt durch den kräftigen Farbschmitz
die Druckfarbe wird von der Mitte der Type an den Rand gequetscht.
Vom menschlichen Augensinn, das für dreidimensionales Sehen entwickelt
ist, wird dies beim Lesen als angenehm empfunden.
Auch auf der Rückseite ist die Prägung, die Schattierung, mitunter
zu ertasten ...
Schwarze Kunst:
heißt es nicht nur wegen der verwendeten Druckerschwärze.
Heute meist scherzhaft, nicht mehr im ursprünglichen Sinne gebrauchte
Bezeichnung für die Buchdruckerkunst.
Der Name ist noch zur Zeit Gutenbergs im Volksmund entstanden und brachte
zum Ausdruck, daß die damals lebenden Menschen in der Kunst des
Setzens und Druckens etwas Geheimnisvolles, mit magischen Kräften
verbundenes, sahen.
Weil über viele Handhabungen dieser Technologie geheimnisvolles Stillschweigen
gebreitet, und diese in handwerklich akribischer Art alles herzustellen
vermochte, was an Drucksachen gebraucht wurde, galt sie als Kunst und
schien teufelsmächtig.
Die Bezeichnungen Druckkunst bzw. Buchdruck-Kunst waren im Sprachgebrauch
Ausdruck der Achtung vor dem umfassenden Können der «Jünger
der Schwarzen Kunst».
... Steht heute auch fürs Schwarzbierbrauen ...
«Buchdruck ist: mit den Händen sehen mit den Augen fühlen
...»
(in memoriam Lokum, Amsterdam)
|